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Ein neuer Weg zu psychischer Stabilität – wirksam, sicher und ohne Wartezeit

Online-Psychotherapie

In Australien, den USA oder den Niederlanden sind Online-Interventionen in der Psychotherapie schon seit längerem verbreitet. Die begleitenden Forschungen zeigen, dass die Interventionen sicher sind. In Deutschland sind Online-Interventionen noch wenig verbreitet. Dabei haben solche Programme zahlreiche Vorteile. Insbesondere die Nutzung in anderen Ländern hat gezeigt, dass bei vielen psychischen Störungen die Online-Intervention eine wirksame Hilfe ist.

Das Internet ist heute ein Alltagsmedium, das von rund 75% aller Deutschen genutzt wird. So ist ein leichter Zugang zu vielfältigen Informationen möglich, der auch das Gesundheitswesen betrifft. Durch das online Medium werden zeitliche und räumliche Grenzen aufgehoben - eine Arbeit mit dem Programm ist zu jeder Tages- und Nachtzeit und von jedem Computer aus möglich. Das ist besonders nützlich für Patienten, die aufgrund örtlicher Gegebenheiten oder körperlicher Einschränkungen nur schwer eine face to face Therapie in Anspruch nehmen können oder die aufgrund der schlechten Versorgungssituation keinen Therapeuten vor Ort finden.

self-guided, guided oder blended - was bedeutet das?

Der Einstieg in die Online-Intervention ist „self-guided“

Die ersten Programme, die Online-Interventionen angeboten haben, waren „self-guided“. Das meint nichts anderes, als dass im Internet Anleitungen, Hinweise, Tipps und Vorschläge zu lesen sind, die man dann selbständig abarbeiten kann. Man führt sich gewissermaßen selbst – also „self-guided“ – durch das Online-Angebot. Schon diese Programme können eine gute Wirksamkeit belegen, viele positive Effekte sind erreichbar. Leider ist die Intensität, mit der ein Nutzer alles bearbeitet und die Bereitschaft, auch über Wochen regelmäßig mitzuwirken, nicht allzu hoch. Etwa 30-40% aller eingeschriebenen Nutzer verlassen das „self-guided“-Angebot im Verlauf der Therapie.

Viele positive Effekte zeigen „guided“-Online-Interventionen

Mithilfe von Kontakten zu Therapeuten per Email oder Chat hat man versucht, die Therapieintensität zu steigern. Das hat sich als durchaus erfolgreich herausgestellt. Diese geführten – also „guided“ – genannten Interventionen sind eine ziemlich gute Maßnahme gewesen, um die Therapiedichte zu steigern und die Bereitschaft der eingeschriebenen Nutzer zu erhöhen, auch im Verlauf regelmäßig mitzuwirken.

Der Gold-Standard ist die „blended“-Intervention

Die ideale Lösung, um einerseits den Patienten eine strukturierte und manualisierte Online-Intervention anzubieten, andererseits interaktive und individuelle Betreuung und Versorgung sicher zu stellen, ist die Kombination von PC-basierten Angeboten mit live-Psychotherapie mit einem „echten“ Psychotherapeuten. Hier sind derzeit vor allem die Anwendung von echter Präsenz-Therapie und darauf aufgebauter Online-Intervention gebräuchlich. Einige wenige Programme weltweit bieten aber schon jetzt – wie incobeth® – die Kombination aus einer Bildschirmfernübertragung und PC-gestützten Modulen an.

Literatur und Forschung

Seit den 1990er Jahren finden sich in der internationalen Literatur erste Berichte zum Thema Online-Interventionen. Allerdings hat erst die wirklich schnelle und überzeugende technische Entwicklung von Internet und Endgeräten, die Verbreitung der Technik bis in die letzten Winkel der Erde und die günstigen Preise für Geräte und Datenvolumen eine weitere Verbreitung auch von Online-Interventionen möglich gemacht. Dementsprechend sind erst in den letzten 10 Jahren wirklich vielfach Online-Psychotherapie und Betreuung über Internet erforscht worden und es ist kein Ende in Sicht. Mittlerweile ist die Online-Versorgung von Patienten mit psychischen Problemen im Fokus der Forschung. Ständig entstehen neue Fragestellungen und werden Teilaspekte des komplexen Ganzen beantwortet.

Aktuelle Literatur

Aus unserer Sicht wichtige aktuelle Literatur zum Thema finden Sie als Link zu PUBMED hier:

PubMed Central® (PMC)

Kontakt

Dr. med. Peter Tonn, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie Nervenärztliche Versorgungsgesellschaft Dr. Tonn mbH

Neuropsychiatrisches Zentrum
Stresemannstr. 23
22769 Hamburg

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